Umweltschutz nach dem C2C-Prinzip

Natur kennt keinen Abfall!

Die Zahlen sind erschreckend: Rund drei Milliarden Tonnen hochwertiger Stoffe landen jährlich allein in der EU laut Statistik auf Müllhalden und in Verbrennungsanlagen. Eine Verbesserung ist nicht in Sicht. Das Konzept des „Cradle-to-Cradle“ (C2C), zu Deutsch „von der Wiege zur Wiege“, will dieses Übel an der Wurzel packen und fordert zum Umdenken auf: C2C-zertifizierte Produkte können nach Ablauf ihres Lebenszyklus wieder in biologische oder technische Kreisläufe zurückfließen – nicht-recyclebare, bzw. kompostierbare Abfälle sollen so komplett vermieden werden. Um Ressourcen zu schonen und gemeinsam mit unseren Kunden innovative Verfahren zu entwickeln, haben wir, die Töpfer Kulmbach GmbH, das Thema Nachhaltigkeit weiter ausgebaut und erste Projekte nach dem Cradle-to-Cradle Prinzip realisiert.

In unserer Zusammenarbeit mit Carlsberg setzen wir umweltfreundliche Etikettenausstattungen für den neuen Produktlaunch von Carlsberg Greener Green mit C2C-zertifizierten Farben um!

Der Leiter unserer Entwicklungsabteilung, Dr. Ernst Simon, berichtet: „Unser Kunde ist auf uns zugekommen und konfrontierte uns mit der Herausforderung, Etiketten zu drucken, die nach dem C2C-Prinzip funktionieren. Heraus kam, dass unsere bisherigen Bemühungen in der Entwicklung umweltfreundlicher Druckfarbe schon nahe an den Anforderungen von C2C dran waren. Wir mussten deshalb nur kleine Variationen durchführen, um alle Vorgaben zu erfüllen.“ Die verwendeten Farben spielen eine zentrale Rolle bei der Frage, ob die Etiketten in den natürlichen Wertstoffkreislauf übergehen können. Wir setzen dabei auf wasserbasierte Lacke und mineralölfreie Farben und entwickeln zudem gemeinsam mit Kunden und Partnern aus Wissenschaft und Verbänden neue Verfahren zum ressourcenschonenden Etikettendruck und zur Wiederverwertung aller Stoffe.

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